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Das Unwort des Jahres 2025 heißt „Sondervermögen“. Das Problem: Die Jury transportiert mit der Auswahl eine fiskalkonservative Erzählung über Staat und Geld.
Ein Jahr nach dem Machtwechsel in Washington ist die EU den Angriffen des US-Präsidenten hilflos ausgeliefert. Dies liegt an der Kapitulation im Handelskrieg 2025, aber auch an einer verfehlten Außenpolitik. Im Ringen um Grönland gibt es nun keine guten Optionen.
Das Mercosur-Abkommen offenbart einen zentralen Widerspruch der EU: Während Entscheidungen auf EU-Ebene getroffen werden, bleiben Proteste an die Schranken des Nationalstaats gebunden.
Warum eine Einkommensteuer auch für Geringverdiener ökonomisch sinnvoll und sozial gerecht sein kann – und warum fehlende Besteuerung in Zeiten knapper Güter zu Inflation, Schwarzmärkten und sozialem Konflikt führt.
CDU-Ministerpräsident Daniel Günther verheddert sich bei Markus Lanz. Er will Meinungsfreiheit, aber irgendwie gehören nicht alle Meinungen dazu, die diese Freiheit genießen dürfen.
Der Umgang der USA mit Venezuela wirft unbequeme Fragen auf: über Recht, Macht und Doppelmoral. Und darüber, wie Europa auf den Bruch vertrauter Regeln reagiert.
Die schwarz-rote Koalition hat zu Jahresbeginn die versprochene Umsatzsteuersenkung umgesetzt. Doch was kommt beim Endverbraucher, insbesondere den krisengebeutelten unteren Einkommensschichten, an?
Deutschlands Wirtschaft wächst 2025 minimal um 0,2 Prozent – doch Kernbranchen wie Industrie und Bau schrumpfen weiter. Trotz eines 500-Milliarden-Euro-Konjunkturpakets bezeichnet Bundeskanzler Friedrich Merz die Lage als „sehr kritisch“.
Ein Brandanschlag in Berlin, ein riesiges Freihandelsabkommen: 2026 beginnt atemlos. Im Kleinen wie im Großen sind weitreichende Folgen für die ökologische Transformation absehbar. Ihre Herausforderungen sind verzahnt mit nationaler und geopolitischer Strategie.
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