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Das Jahr 2023 beginnt mit anhaltender Unsicherheit. Ältere Prognosen rechneten für die deutsche Wirtschaft noch mit einem deutlicheren Wachstumsschub zu Jahresanfang.
Regulierungswut und Lobbypolitik im Namen der Nachhaltigkeit.
Preissteigerungen belasten auch im Januar die Verbraucher. Doch die Exporte und Importe erreichen Rekordwerte und die Unternehmenserwartungen hellen sich etwas auf. Für Optimismus ist es allerdings zu früh.
Nach korrigierten Zahlen ist Deutschlands Wirtschaft im 4. Quartal um 0,4% geschrumpft. Fast alle Wirtschaftssektoren mussten Verluste hinnehmen. Trotz „Gegenwind“ und enormer Unsicherheit gehen die Prognosen dennoch von einer raschen Erholung aus.
Die EU ist im Dauerstress ‒ und droht im Strudel aus Krieg, Sanktionen und Standortwettbewerb die Orientierung zu verlieren.
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist leicht gesunken, doch viele Beobachter bleiben optimistisch: Risiken seien da, aber Deutschland werde „mit einem blauen Auge davonkommen.“
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) identifiziert den Fachkräftemangel in Deutschland als großen Wohlstandskiller – die angebotenen Lösungen sind jedoch nicht alle überzeugend. Die Stimmung der deutschen Volkswirtschaft hellt sich wieder etwas auf.
Deutschland bleibt vielleicht von der Gasmangellage verschont – und schon schauen viele Ökonomen der Zukunft wieder hoffnungsfroh entgegen. Warnungen vor einer Deindustrialisierung? Für Ökonom Marcel Fratzscher nur „Popanz“.
Bei Ökonomen und der Wirtschaftspresse hält sich hartnäckig die Theorie, dass Überhitzungstendenzen für einen Teil der aktuellen „Inflation“ verantwortlich seien. Doch die Daten zeigen ein anderes Bild.
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