Ach, Europa!
Lesen Sie auf 112 Seiten spannende Analysen zur Krise der Friedensnobelpreisträgerin – und warum die Frage mehr oder weniger europäische Integration fast zwanzig Jahre nach dem Start der Währungsunion mehr denn je im Raum steht.
Nicht nur hat die globale Finanzkrise und die sich daran anschließende Rezession in vielen Mitgliedsländern die innere Zerrissenheit der Eurozone aufgedeckt. Sie hat auch den Aufstieg von Parteien und Bewegungen gefördert, die Europa als ein Projekt der Vergangenheit betrachten. Unversöhnlich und ideologisch aufgeladen sind die Debatten im öffentlich-politischen Raum, die ideologischen Gräben werden tiefer und das politische Klima wird rauer – auch innerhalb der alten politischen Lager und Parteien.
Wie also kann und soll es weitergehen mit Europa? Dieser Frage versuchen wir uns aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.
Inhaltsverzeichnis
- Des Deutschen liebste Waffe wird stumpf
- Personenfreizügigkeit? Ein Grundlagenirrtum
- Deutsche Bank: Zu Tode gesiegt
- Von Populisten und Postdemokraten – oder: die Rückkehr des großen Streits
- „Politik muss sich mit der Wirklichkeit auseinandersetzen“
- Italien: Die Ruhe vor dem Sturm
- Einstürzende Brücken, schwarze Nullen und die Last der zukünftigen Generationen
- Zu Hinter- und Untergründen der linken Kontroversen über die EU
- Europäische Union: Schutzwall oder Einfallstor?
- Wider den wirtschaftsliberalen Eurosuprastaat
- Ein Euro-Ausstieg darf kein Tabu sein
- Das Eurosystem auf tönernen Füßen
- Die EU als eine Volkswirtschaft?
- Hurra – wir sind Exportweltmeister!
- „Wer die Macht von Nationalstaaten leugnet, der verwechselt die Realität mit seinem Traum“
- Furor gegen den Sozialstaat
- Die Konjunktur, der Zins und die Schulden