Gute Nachrichten?

Warum man den Klimawandel nicht den Ökonomen überlassen darf

| 07. Februar 2022
istock.com/Valentina Shilkina

Die Auswirkungen des Klimawandels auf das globale Einkommen sind vernachlässigbar, sagen Ökonomen. Doch wir können die Diskussion darüber nicht allein auf Grundlage von Wirtschaftsmodellen führen. 

Hurra! Die Klimakrise ist nicht so schlimm. Das ist die Botschaft, die man in Wirtschaftsstudien erhält. "Ein globaler Temperaturanstieg von 2,5 Grad Celsius fühlt sich für den Durchschnittsmenschen wie ein Verlust von 1,3 Prozent des Einkommens an", lese ich in einer Studie von 2019. Die Warnflagge kann wieder eingeholt werden. 1,3 Prozent weniger – das entspricht unserem Einkommen vor wenigen Monaten. Wovon also reden wir hier?

In diametralen Kontrast dazu steht, was Wissenschaftler von einem globalen Temperaturanstieg von 2,5 Grad Celsius halten. Die Meinungen dazu entwickeln sich in rasantem Tempo. Um den Vergleich fair zu gestalten, werde ich einen Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) heranziehen, der ebenfalls im Jahr 2019 veröffentlicht wurde.

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