Zack Polanski und der doppelt-grüne Populismus
Die britischen Grünen verbinden unter ihrem Parteichef Zack Polanski ökonomische Großversprechen mit identitätspolitischer Mobilisierung. Das könnte Schule machen – und ist für Europas Demokratien keine gute Nachricht.
Als Zack Polanski im Herbst 2025 zum Parteiführer der Green Party of England and Wales gewählt wurde, wirkte der Moment zunächst wie eine Randnotiz der britischen Politik. Die Grünen galten lange als kleine Protestpartei, als ein Sammelbecken urbaner Aktivisten. Ein Jahr später sieht die Lage völlig anders aus.
In aktuellen Umfragen erreichen die britischen Grünen rund zwanzig Prozent. Damit liegen sie vor den Konservativen und teilweise sogar vor der regierenden Labour Party. Nur Reform UK, die rechtspopulistische Bewegung um Nigel Farage, erzielt derzeit noch höhere Werte.
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