Internationale Politik - 1

Exzeptionalismus: Die Welt soll an unserem Wesen genesen

| 04. Oktober 2022

Es gab ihn im römischen Reich ebenso wie im europäischen Kolonialismus und im sowjetischen oder chinesischen Kommunismus. Im Westen ist der europäische und amerikanische Exzeptionalismus immer noch einflussreich.

In Lukas´ Klasse gab es eine hitzige Diskussion über Krieg und Weltarmut, die Lukas nachhaltig beschäftigt. Er möchte mehr erfahren und findet Unterstützung bei seiner Lateinnachhilfe Sophie, einer pensionierten Lehrerin, mit der er bereits angefangen hatte, über politische Fragen zu diskutieren. Sophie begrüßt das sehr: Das Thema internationale Politik sei von kaum zu überschätzender Bedeutung. Denn nicht zuletzt stellen die Umweltzerstörung und die Gefahr eines Atomkriegs das Überleben der Menschheit in Frage. Sophie stellt Lukas zur Auswahl, über ethische und sozialwissenschaftliche Theorien zu den Themen globale Gerechtigkeit und Frieden zu sprechen.

„Vielleicht fangen wir mit dem Thema Frieden an. Ohne Frieden wird es schwer sein, Armut zu bekämpfen.“

„Gerne. Dann beginnen wir am besten mit der ethischen Seite. Denn bevor man diskutiert, was die besten Mittel für Frieden sind, sollte man sich im Klaren sein, ob sie moralisch legitim sind. Darf man militärische Mittel überhaupt einsetzen und wenn ja wann? Darauf gibt es ein ganzes Spektrum von Antworten.

Bei den Positionen, die militärische Mittel eher befürworten, geht der Militarismus am weitesten, für den der Krieg an sich selbst wertvoll ist. Der deutsche Schriftsteller Fontane dichtete im 19. Jahrhundert: ‚Es leb der Krieg! Im wilden Kriegerleben, Da stählet sich der Mut! Frei kann die Kraft im Kriege nur sich heben; Der Krieg, der Krieg ist gut.’

Diese Position wird in der Philosophie heute aber nicht mehr ernsthaft diskutiert. Um Krieg führen zu dürfen, muss eine Nation einen gerechten Grund haben wie Verteidigung oder die Verhinderung eines Völkermords. Das ist die bekannte Lehre vom gerechten Krieg. Ein weiteres verbreitetes Argument zur moralischen Rechtfertigung von Krieg enthält der sogenannte Exzeptionalismus, der nicht selten religiös begründet wird.“

„Was bedeutet das?“

Die Welt gehört uns

„Eine kleine Geschichte: Stell Dir vor, eine Gruppe muslimischer Gotteskrieger steht vor deiner Haustür. Einer von ihnen zieht einen Zettel aus der Tasche und beginnt laut einen Text vorzulesen: Allah hat dem Kalifen von Bagdad den Auftrag gegeben, einen Gottesstaat zu errichten und die Länder dieser Erde zu unterwerfen. Dein Haus und Garten gehören fortan dem Kalifen von Bagdad. Du wirst aufgefordert dich zum Islam zu bekehren und die Herrschaft des Kalifen anzuerkennen. Andernfalls wirst du und deine Familie gefangen genommen und versklavt. Wie hört sich das an?“

„Völlig absurd.“

„Es ist aber gar nicht so lange her, dass Europäer mit solchen, auch religiös begründeten Ansprüchen andere Länder okkupierten oder besetzt hielten. Und was die absurde Szene betrifft: Sie hat es in der Frühphase des Kolonialismus tatsächlich gegeben. Der spanische König erteilte den Eroberern Amerikas im Jahr 1513 die Anweisung, den Indianern vor ihrer Bekehrung zum Christentum und ihrer Unterwerfung einen Text, die sogenannte Requerimiento, vorzulesen. Darin heißt es:

Über alle diese Völker gab der Herr, unser Gott, einem, der St. Petrus genannt wurde, das Amt, der Herr und Vorgesetzte aller Menschen der Welt zu sein […] und alle Völker zu richten und zu regieren, Christen, Mauren, Juden und Heiden, und welchen Glaubens sie auch wären. […] Einer der früheren Päpste, der an seiner Stelle in dieser Würde und auf dem genannten Thron als der Herr der Welt nachfolgte, machte diese Inseln und dieses Festland des Weltmeeres […] dem König und der Königin und ihren Nachfolgern zum Geschenk, […] so dass also ihre Hoheiten Könige und Herren dieser Inseln und des Festlandes sind.

Es folgt die Bitte, den christlichen Glauben anzunehmen. Wird dies verweigert, dann

tue ich euch kund, dass ich mit der Hilfe Gottes mit Gewalt eindringen werde gegen euch und euch bekriegen werde in jeder Art und Weise, wie ich kann, und euch unterwerfen werde unter das Joch und den Gehorsam der Kirche und ihrer Hoheiten. Und eure Personen und eure Frauen und Kinder werde ich gefangen nehmen und zu Sklaven machen und als solche sie verkaufen und über sie verfügen, wie seine Hoheit es gebietet, und werde euch eure Güter nehmen und euch allen Schaden und Böse antun, wie ich kann…

„Was sie auch getan haben.“

„Ja. Von der indianischen Urbevölkerung kamen je nach Schätzung 30 bis 100 Millionen Menschen durch die direkten und indirekten Folgen der europäischen Invasion um. Die Requerimiento enthält typische Merkmale des Exzeptionalismus: Eine Herrschaft oder eine kulturelle Gemeinschaft hat dieser Idee zufolge eine Ausnahmestellung in der Welt – exception bedeutet Ausnahme. In der Requeriminento wird diese Ausnahmestellung religiös begründet: Gott selbst hat den Papst als einen Stellvertreter auf Erden auserwählt.

Aus dieser Ausnahmestellung werden zumeist besondere Aufgaben in der Welt abgeleitet. Der Papst und der von ihm beauftragte König sollen richten und regieren. Weiterhin ergeben sich daraus moralische Rechte, die die anderen Völker oder Nationen nicht haben. Der Papst hat das moralische Recht, dem spanischen König Amerika zum Geschenk zu machen. Der spanische König hat nicht nur das Recht zur Unterwerfung, sondern auch zur Versklavung der Bevölkerung. Die Schuld für die Gewalt tragen diejenigen, die sich dem Anspruch der Ausnahmestellung verweigern, wie es am Ende der Requerimiento heißt.“

„Ich verstehe. Aber wie konnte man in diesem christlichen Exzeptionalismus so viel Gewalt rechtfertigen?“

Heilige, christliche Gewalt

„Religiöse Gewalt wird häufig mit dem Islam in Verbindung gebracht, es gibt sie aber auch im Gedankengut der christlichen Tradition. Im Alten Testament ruft Gott mehrfach zum Völkermord auf. Das Alte Testament wurde auch im Christentum immer wieder zur Orientierung herangezogen. Der nicht zuletzt im angelsächsischen Raum einflussreiche Reformator Calvin stellte es dem Neuen Testament sogar gleich. Der englische Puritaner und Kolonist John Underhill rechtfertigte die Massenverbrennung der Pequot-Indianer, die Frauen und Kinder einschloss, mit dem Vorgehen König Davids und anderen Völkermoden des Alten Testaments.

Im Neuen Testament findet sich, neben Aufforderungen zur Friedfertigkeit, eine Gewalt, die Menschenmögliches übersteigt: Die Ungläubigen sind dem ‚ewigen Feuer‘ verfallen. In der Apokalypse ist zu lesen, dass der Teufel, das ersten Tier und der falsche Prophet im Feuersee ‚Tag und Nacht gequält werden, bis in alle Ewigkeit.‘ Der Kirchenvater Augustinus rechtfertigte Gewalt gegen Ketzer, um Christen vor dem zu bewahren, was den Ungläubigen bestimmt ist: ‚ewige Folter‘. Für Calvin war die Verdammnis sogar unausweichlich von Gott vorherbestimmt.

Wenn der Mensch aber so radikal entwertet wird – ewiges Feuer –, warum sollte man dann die unwilligen heidnischen Ureinwohner schonen? Der Theologe und Kolonist Edward Johnson berichtete über das Massaker an den Pequot-Indianern als Tat der ‚Soldaten Christi’, die Vorläufer von Gottes endzeitlichem Heer seien. Luther sah in der fürstlichen Gewalt gegen die aufständischen Bauern einen möglichen vorlaufft – Vorlauf – des Endkampfs am jüngsten Tag. Mit dieser Gewalt können sich die Fürsten sogar den Himmel verdienen, während man die Bauern, die des Teufels Glied seien, ‚zerschmeißen, würgen, stechen, heimlich und öffentlich‘ und ‚wie einen tollen Hund erschlagen‘ muss.

Dies sind, neben den bekannten Kreuzzügen, Beispiele, wie militärische Gewalt aus dem Gedankengut der christlichen Tradition gerechtfertigt wird: mit alttestamentarischer und endzeitlicher Gewalt.“

„Ist der Exzeptionalismus denn ein verbreitetes Denkmuster?“

Der amerikanische Exzeptionalismus

„Ja. Es gab ihn im römischen Reich ebenso wie im europäischen Kolonialismus und im sowjetischen oder chinesischen Kommunismus. Im Westen ist der europäische und insbesondere der amerikanische Exzeptionalismus immer noch einflussreich. Zur Begründung der amerikanischen Ausnahmestellung gehört die technologische, wirtschaftliche und militärische Überlegenheit der USA. Noch bedeutender ist aber die normative Begründung: Die USA sind ein Vorreiter und Vorbild für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte und deren Verteidiger in der Welt.

Traditionell gibt es aber auch eine religiöse Begründung. Die Idee der amerikanischen Einzigartigkeit und ihres Vorbildcharakters findet sich bereits bei den frühen englischen Siedlern. Der zweite Gouverneur der Kolonie in Massachusetts, John Winthrop, predigte 1630 eine Vorstellung, die auch in anderen amerikanischen Kolonien einflussreich war: ‚Wir müssen davon ausgehen, dass wir wie eine Stadt auf dem Hügel sein sollen. Die Blicke aller Menschen richten sich auf uns.’ Der Ausdruck ‚Stadt auf dem Hügel‘ bezieht sich auf die Bergpredigt, wo Jesus zu seinen Jüngern sagt: ‚Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.’“

„Wie kann man sich als Licht der Welt sehen, wenn man die indianischen Ureinwohner massakriert? Aber spielt diese religiöse Idee denn heute noch eine Rolle?“

„Zweifellos. Laut einer Studie glauben 57% der US-Amerikaner, Gott habe den USA eine besondere Mission erteilt, in der Welt und der Geschichte zu wirken. Diese Idee ist bei den Evangelikalen besonders verbreitet. Der religiöse Aspekt dieses Sendungsbewusstseins findet sich immer wieder auch in Äußerungen führender Politiker: ‚God bless America‘. Präsident William McKinley betrachtete Amerika als Instrument Gottes und sah sich bei der Eroberung der Philippinen unter Gottes Leitung, in deren Folge zwischen 300.000 und eine Million Filipinos umkamen. Sehr bekannt geworden für eine religiöse Rechtfertigung von Krieg ist Präsident George W. Bush, der von sich sagte, Gott selbst habe ihm mitgeteilt, er solle Krieg gegen den Irak führen.“

„Wie wird für den amerikanischen Exzeptionalismus noch argumentiert?“

„Es gibt verschiedene Ausprägungen, sowohl im Selbstverständnis der Bevölkerung als auch in der Politikwissenschaft und im politischen Establishment. Er ist nicht immer nach Außen gerichtet. Auch der sogenannte Isolationismus geht von einer Ausnahmestellung der USA aus, möchte die USA aber von äußeren Einflüssen abschotten, damit die amerikanischen Werte nicht zersetzt werden. Militärische Stärke ist für diesen Exzeptionalismus zugleich eine Bedrohung für die eigene Bevölkerung durch eine zu starke Zentralregierung. Der Isolationismus hat jedoch im Vergleich zum Internationalismus nur einen geringen Einfluss auf die Regierung in Washington.

Der liberale Internationalismus hingegen sieht die Aufgabe der USA darin, das westliche Modell von Demokratie und freien Märkten auf der Welt zu verbreiten. Andere Gesellschaftsmodelle werden nicht als gleichberechtigt eingestuft. Militärische Stärke und militärische Interventionen dienen dieser Aufgabe. Die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albreight sagte in diesem Sinne zum Nahen Osten:

‚Wenn wir Gewalt anwenden müssen, dann tun wir dies, weil wir Amerika sind. Wir sind die unverzichtbare Nation. Wir stehen aufrecht und sehen weiter als andere Länder in die Zukunft und sehen die Gefahr dort für alle von uns. Ich weiß, dass die amerikanischen Männer und Frauen in Uniform immer vorbereitet sind, für Freiheit, Demokratie und den American Way of Life Opfer zu bringen.‘

Der konservative Internationalismus sieht die Rolle der USA vor allem darin, durch ihre Hegemonie Stabilität in die internationalen Beziehungen zu bringen. Militärische Stärke und militärische Interventionen sollen regionale Machtungleichgewichte und Konflikte verhindern, dienen aber auch der eigenen Sicherheit.

Eine weitere Strömung des Exzeptionalismus ist während der Präsidentschaft von George W. Bush besonders bekannt geworden: Die Neokonservativen. Sie bezweifeln im Unterschied zum progressiven Internationalismus die Wirksamkeit von internationalen Institutionen und Diplomatie, betonen aber anders als der konservative Internationalismus die missionarische Rolle der USA für Freiheit und Demokratie. Ihre Haltung zu Staaten, die aus ihrer Sicht eine Bedrohung für diese Ideale sind, ist von besonderer Konfrontationsbereitschaft gekennzeichnet. Hinsichtlich der Wirksamkeit militärischer Mittel herrscht ein starker Optimismus vor. Viele Neokonservative werden wie George W. Bush zudem zu den christlichen Rechten bzw. Evangelikalen gezählt. Die Neokonservativen haben gegenwärtig einen großen Einfluss auf die amerikanische Außenpolitik.“

„Was sind Argumente, die gegen den Exzeptionalismus angeführt werden?“

Kritik am Exzeptionalismus

„Zu den Gegenargumenten gehört die ethische Frage, warum eine Nation eine moralische Ausnahmestellung haben soll. Dies würde bedeuten, dass ein Gesellschaftsmodell und dessen Werte objektiv über anderen Möglichkeiten stehen, eine Gesellschaft zu gestalten. Ohnehin gibt keine moralische ‚Substanz’, die untrennbar mit einer Nation verbunden ist. Jedes Land, auch die USA, kann prinzipiell in den Faschismus verfallen, für den es unter Trump bedenkliche Anzeichen gab und immer noch gibt.

Die religiöse Rechtfertigung einer politischen Ausnahmestellung ist nicht nur sehr fragwürdig, sondern kann gerade im Atomzeitalter auch extrem gefährlich sein. Eine religiöse Rechtfertigung bringt eine irrationale Dimension in die Politik. Was die Regierung tut, wird unangreifbar, denn Gott selbst steht hinter ihr. Die Anwendung exzessiver Gewalt in den Kriegen der Regierung muss folglich einen tieferen Sinn haben, selbst wenn sie uns fragwürdig erscheint. Wenn Gott mit uns ist, werden die Gegner zudem in einem absoluten Sinn zu Feinden. Dass die Anderen sich berechtigterweise gegen unsere Gewalt wehren oder sie fürchten, wird zur unglaubwürdigen Propaganda, denn die eigene Position ist unanfechtbar. Kaum annehmbar ist, dass die Anderen vielleicht sogar friedfertiger sind als wir selbst. Die höchste Moral ist zu uns, dem Westen gekommen.

Wie die Anthropologie zeigt, gibt es aber friedfertigere Kulturen als den Westen, die erschüttert sind über dessen kriegerische Gewalt. Entsetzt waren auch indianische Ureinwohner anderer Stämme, die John Underhill auf dessen Vernichtungsfeldzug gegen die Pequot begleiteten: ‚Es ist böse, böse, der Krieg ist zu wild, zu viele Tote‘, beklagten sie.

Sozialwissenschaftlich lässt sich fragen, ob sich überhaupt hinreichend begründen lässt, dass der Erhalt einer Hegemonie oder monopolaren Welt mehr Stabilität und Frieden bringt. Die Sozialwissenschaft steht empirisch im Vergleich zur Naturwissenschaft auf sehr wackeligen Füßen. Wie kann man auf einer solchen Basis den Tod von zehntausenden Menschen in Kauf nehmen, um die Hegemonie zu erhalten? Es könnte umgekehrt sein, dass gerade der Versuch, die Hegemonie zu erhalten, zu einem fortwährenden Kriegszustand führt.

Tatsächlich haben die USA, ebenso wie das römische Reich, in fast jedem Jahr ihrer Geschichte irgendwo auf der Welt Krieg geführt. Und gibt es nicht viele andere Wege, Frieden zu stiften und zu erhalten? Während die amerikanischen Militärausgaben mit allen Zulieferern die Billionengrenze erreichen, wird für die wichtigste diplomatische Institution, die Vereinten Nationen, lediglich drei Milliarden ausgegeben.

Besonders gefährlich kann der Anspruch auf Erhalt einer monopolaren Welt werden, wenn dies in Konflikte mit Atommächten hineinführt. Geht man hier Risiken für das Überleben der Menschheit ein, widerlegt sich das Argument, den Frieden zu erhalten, selbst. Es stellt sich die Frage, ob hier nicht Macht- und Profitinteressen oder eine Ideologie dahinterstehen, an die man sich verbissen klammert und für die man alles zu riskieren bereit ist. Der Mensch kann noch fünfhundert Millionen Jahre auf der Erde leben und wir können nicht davon ausgehen, dass der Westen sie immer dominieren wird. Soll man das riskieren, weil man glaubt, dass Gott die amerikanische Vorherrschaft will?

Dies entwertet das Leben auf der Erde radikal - auf Grund von Vorstellungen, die niemand beweisen kann. Der liberale Internationalismus und der Neokonservatismus, die oft mit religiösem Pathos verteidigt werden, werden deshalb manchmal zu den gefährlichsten Ideologien der Gegenwart gezählt. Das wäre eine Reihe von Gegenargumenten.“

„Welche Alternativen werden diskutiert?“

„Am anderen Ende des Spektrums steht Immanuel Kants Vision der unbedingten Achtung staatlicher Souveränität. Dies entspricht mehr oder weniger der Rechtsordnung der Charta der Vereinten Nationen. Darauf können wir nächstes Mal eingehen.“