Wettbewerb und Wechselkurse
Wie gestaltet man fairen Handel zwischen Ländern – und warum scheitern sowohl fixe als auch flexible Wechselkurse daran so oft? Und sind Exportüberschüsse wirklich ein Zeichen von Stärke?
Wettbewerbsfähigkeit ist ein relatives Konzept: Ein Akteur kann nur gewinnen, wenn ein anderer verliert. Senkt ein einzelnes Unternehmen seine Löhne und damit seine Preise, kann es seinen Konkurrenten Marktanteile abnehmen. Tun jedoch alle Unternehmen dasselbe, sinken zwar die Preise insgesamt – doch die Marktanteile bleiben unverändert. Das gilt selbst dann, wenn Qualitätsunterschiede berücksichtigt werden: Auch Qualitätsgewinne führen nur dann zu höheren Anteilen, wenn andere entsprechend verlieren – denn die Summe aller Marktanteile addiert sich nun einmal zu Eins.
Wettbewerb ja – Wirtschaftskrieg nein
Ein funktionierender Wettbewerb zwischen Unternehmen kann positive Effekte haben. Er setzt Anreize, effizienter zu werden, zu investieren und produktiver zu arbeiten – etwa durch neue Technologien, die mit demselben Arbeitseinsatz mehr Output ermöglichen. Dass weniger wettbewerbsfähige Unternehmen vom Markt verschwinden, ist Teil einer dynamischen Wirtschaft.
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