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Nach neuen Enthüllungen über Steueroasen wird dieser Tage wieder landauf, landab berichtet, wie sich eine Reihe von Reichen systematisch dem Zugriff des Fiskus entziehen. Das ist zwar Betrug an der Gesellschaft. Aber die Empörung darüber wirkt häufig ziemlich gespielt.
Es ist schon fast komisch, in Deutschland werden immer die falschen Themen hochgespielt, während man die richtigen weitgehend ignoriert.
Wer aus ideologischen oder sonstigen Gründen meint, die makroökonomische Logik und die wenigen gesicherten empirischen Zusammenhänge einer Marktwirtschaft ausblenden zu können, bastelt sich ein Weltbild, das nichts zur Lösung von Problemen beitragen kann und, schlimmer noch, die Probleme verschärft, weil seine Anhänger dauernd falsche Schlüsse ziehen.
Man fragt sich, wie es sein kann, dass so viele Verantwortliche in der EU-Kommission immer wieder die Augen vor der Wirklichkeit vollkommen verschließen, um ihren Traum von einem gewaltigen Europa weiter träumen zu können.
Setzt man die wohl vom heraufziehenden Wahlkampf rosarot gefärbte Brille allerdings ab, muss man ernüchtert feststellen: Die neuesten Daten zur Konjunktur in Deutschland zeigen ein gemischtes Bild.
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