Kulturkrieg

Elon Musk, Staatsfeind Nummer eins

| 16. November 2022
istock.com/z_wei

Westliche Eliten unterwerfen sich bereitwillig den Spielregeln des woken Kapitalismus. Twitter ist zum Schlachtfeld geworden, Elon Musk zum Feindbild. Für die Demokratie verheißt das nichts Gutes.

Jetzt ist Elon Musk an der Reihe. Seit er Twitter gekauft hat, wurde Musk zum Staatsfeind Nummer eins der Zensur-Bewegung in den sozialen Medien. #StopToxicTwitter heißt die Kampagne, mit der eine Koalition aus mehr als 60 Interessenverbänden und Pressure Groups gegen Musk zu Felde zieht.

Als sich Musk zum Verfechter der Meinungsfreiheit stilisierte, der das Regime der Sprachpolizei im Internet abschaffen wolle, trat er eine Welle unbändiger Empörung los. Dass er ferner ankündigte, einen Gro der Twitter-Mitarbeiter zu entlassen, nutzten Organisationen wie #StopToxicTwitter, um ihren Angriffsschwerpunkt zu verlagern. Das Argument: mit diesem personellen Aderlass sei das Unternehmen nicht mehr in der Lage, die Standards der Inhaltsmoderation einzuhalten.

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