Fernab der Realität – Die neoklassische Außenhandelstheorie
Wer sich mit Fragen der internationalen Wirtschaftsbeziehungen oder der Globalisierung befasst, kommt an der neoklassischen realen Außenhandelstheorie nicht vorbei.
Dass die neoklassische Außenhandelstheorie von der Vorstellung einer „Neutralität des Geldes“ ausgehe, sei besonders „verrückt“, so eine Leserin zu meiner Kritik an der Darstellung des Geldsystems in der Neoklassik.
Auch wenn es schwer zu glauben ist: In der Tat ist in der realen Außenhandelstheorie der Neoklassik die monetäre Sphäre ohne Belang. In typischer neoklassischer Tradition wird hier vielmehr die Realsphäre auf der Grundlage von Tauschhandel analysiert, so dass die Weltwirtschaft wie eine weltweite Tauschwirtschaft erscheint.[1]
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