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Russland senkt Wachstumsprognose drastisch

| 12. Mai 2026
IMAGO / ITAR-TASS

Russlands Wirtschaft schwächelt deutlich. Trotz hoher Ölpreise und Kriegswirtschaft bremsen Inflation, hohe Zinsen und fehlende Arbeitskräfte das Wachstum spürbar aus. Moskau musste seine Prognosen drastisch nach unten korrigieren.

Russland hat seine Wachstumsprognosen spürbar nach unten korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt soll 2026 nur noch um 0,4 Prozent zulegen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak. Bislang war die Regierung in Moskau von 1,3 Prozent ausgegangen. Auch für 2027 wurden die Erwartungen gesenkt: Statt 2,8 Prozent rechnet die Regierung nun nur noch mit 1,4 Prozent Wachstum.

Die Frühjahrsprognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche stützt diese Darstellung: Für 2026 erwartet das wiiw ein Wachstum von 0,9 Prozent und für 2027 von 1,5 Prozent.

Der Chef des schwedischen Militärgeheimdienstes Thomas Nilsson wirft Russland indes vor, Wirtschaftsdaten systematisch zu manipulieren, um die Lage robuster erscheinen zu lassen.

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