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Orbáns Sturz: Wie Ungarns Wirtschaftsmodell an Energiepreisen zerbrach

| 14. April 2026
Victor Orbán (IMAGO / Anadolu Agency)

Nach 16 Jahren verliert Viktor Orbán die Macht – nicht trotz, sondern wegen seiner Wirtschaftspolitik. Energiepreisschock, steigende Inflation und ein angeschlagenes Industriemodell brachten Ungarn ins Hintertreffen. Der neue Premier Péter Magyar steht vor einer strukturellen Krise, die sich nicht schnell lösen lässt.

Nach 16 Jahren an der Macht wurde die Regierung von Viktor Orbán am vergangenen Sonntag abgewählt. Doch wie konnte der dienstälteste Regierungschef der EU so abrupt sein Amt verlieren? Neben mehreren politischen Skandalen war es vor allem die wirtschaftliche Bilanz seiner Partei Fidesz, die seinem Herausforderer Péter Magyar den Weg ebnete.

Die aktuelle Krise hat strukturelle Ursachen: Das Wirtschaftsmodell und die Energiepolitik des Landes haben sich als zunehmend anfällig erwiesen und Ungarn im europäischen Vergleich deutlich zurückfallen lassen.

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