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Wirtschaft
Konjunkturkrise: Ist Rüstung die Zukunft für die zivile Industrie?Von Florian Schaaf
Freihandel als FluchVon Armin Groh
Ein Architekt der Moderne: 80 Jahre ohne KeynesVon der Redaktion
Energie & Ökologie
Iran-Krieg: Wie Russland und China Asiens Gasmärkte neu ordnenVon Kevin Walmsley
„Hormuz“ als WeckrufVon Dirk Bezemer
Kapital & Arbeit
Gesetz zur privaten Altersvorsorge: Fürsorge für die FinanzwirtschaftVon Frank Hoffer
Hauspost
Ist die Rente sexy? Von der Redaktion
Für eine Neue Ökonomik – Steve Keen rechnet abVon der Redaktion
Unser Rentenpaket: Paketboten gesucht!Von der Redaktion
VERANSTALTUNGEN
Klimawandel, Inflation, Finanzkrisen, Arbeitslosigkeit: Wirtschaftstheorie für das 21. Jahrhundert.24. April 2026, 10:00 Uhr
Universität zu Köln
Machtfaktor Stablecoins. Kryptowährungen zwischen Finanzinnovation und Geopolitik.05. Mai 2026, 10:00 Uhr
HAW Kiel
Geldpolitik zwischen Theorie und Praxis. Geldschöpfung, Zinssteuerung und Krisenanfälligkeit des Kreditsystems.29. Mai 2026, 13:20 Uhr
Universität Duisburg-Essen
Chinas Finanzsystem: Staat, Markt und Macht in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.25. Juni 2026, 10:00 Uhr
Goethe-Universität in Frankfurt am Main
Kapitalismus und Kritik. Der lange Weg vom Wachstum zum guten Leben für alle.01. Juli 2026, 10:00 Uhr
FU Berlin
WEITERE AUSGABEN
Todestag von Keynes
Ein Architekt der Moderne: 80 Jahre ohne Keynes
Von der Redaktion
| 21. April 2026Am Dienstag vor 80 Jahren verlor die Welt mit John Maynard Keynes einen ihrer hellsten ökonomischen Köpfe. MAKROSKOP blickt zurück auf ein Leben zwischen wirtschaftsmathematischer Präzision und politischer Revolution.
Cambridge, Versailles, Bretton Woods – die Stationen von Keynes sind zentrale Wegmarken des 20. Jahrhunderts. Dort bewies der britische Ökonom, dass er kein bloßer Theoretiker im Elfenbeinturm war, sondern Krisenmanager, Kunstmäzen und einer der schärfsten prominenten Kritiker des blinden Marktglaubens. Er lehrte, dass Wirtschaft kein Naturgesetz ist, sondern Gestaltungswillen und Gestaltungsmacht braucht.
Kurz vor diesem Jubiläum hat die Keynes-Forschung selbst einen bedeutenden Verlust erlitten: Am 15. April 2026 verstarb mit Robert Skidelsky einer der profundesten Kenner und Biographen von Keynes – nur wenige Tage vor dessen 80. Todestag.
Anlässlich seines Todestags am 21. April hat MAKROSKOP die wichtigsten Meilensteine dieses außergewöhnlichen Lebens aufbereitet. Von seinen frühen Warnungen vor dem wirtschaftlichen Kollaps Mitteleuropas durch den Versailler Vertrag bis hin zum Einsatz für den Bancor zur internationalen geldpolitischen Koordination: Keynes’ Ideen wirken nach – bis heute.