Merz hat die EU auf den Holzweg geführt
Der verunglückte Trump-Deal, die sündhaft teure Aufrüstung und neue Schulden für die Ukraine, aber keine Aussicht auf Frieden: Die Bilanz der „deutschen Führung“ in der EU lässt zu wünschen übrig. Doch noch regt sich kein Widerstand in Brüssel.
Wer bei mir Führung bestellt, der bekommt sie auch, lautet ein berühmtes Bonmot von Ex-Kanzler Olaf Scholz. Den Führungs-Anspruch hat der SPD-Politiker allerdings nie eingelöst. Die Ampel-Koalition ging nicht zuletzt wegen der eklatanten Führungsschwäche von Scholz baden.
Sein Amtsnachfolger Friedrich Merz wollte es besser machen – und versprach nicht nur Führung in Deutschland, sondern in ganz Europa. Er werde die Europäische Union wieder auf Vordermann bringen und der EU-Kommission “das Stöckchen in die Speichen werfen”, tönte Merz.
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